Viele Mannschaften wollen eine App, aber niemand will ein Abo abschließen. Das Geld der Mannschaftskasse ist knapp, und im Verein entscheidet selten jemand allein über wiederkehrende Kosten. Eine Team-App ohne Abo muss trotzdem genug können, damit sie im Alltag trägt. Hier steht, welche Funktionen du erwarten darfst, worauf du vor dem Start achten solltest und was Kaderbutler ohne Abo enthält.
Was eine Team-App ohne Abo mindestens können sollte
Eine App ist nur dann eine Hilfe, wenn sie den Kern der Organisation abdeckt. Das sind in den meisten Teams diese Funktionen:
- Termine für Training, Spiele, Turniere und Feiern, mit Serien
- Zu- und Absagen mit Frist, Erinnerung und Überblick für den Trainer
- Chat und Neuigkeiten für Absprachen
- Aufstellung, damit alle sehen, wer wo spielt
- Mannschaftskasse mit Beiträgen und Strafen
- Push-Benachrichtigungen, damit nichts untergeht
Alles darüber hinaus, etwa Statistiken, Fahrgemeinschaften oder Abstimmungen, ist ein Bonus. Er zeigt, ob eine App für den Dauereinsatz gedacht ist.
Worauf du vor dem Start achten solltest
Stelle der App, die du testest, diese fünf Fragen:
- Was ist wirklich kostenlos? Prüfe, ob alle Funktionen, die dein Team braucht, ohne Aufpreis nutzbar sind, nicht nur die Grundfunktionen.
- Gibt es Grenzen? Manche Apps begrenzen die Zahl der Mitglieder, Teams oder Dateien. Frag nach, ob eure Kadergröße passt.
- Wie finanziert sich der Anbieter? Eine App, die dauerhaft kostenlos bleiben soll, braucht einen Weg, ihre Kosten zu tragen. Seriöse Anbieter sagen offen, wie.
- Was passiert mit den Daten? Prüfe Datenschutzerklärung und Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Wo liegen die Server? Werden Daten an Werbenetzwerke weitergegeben?
- Kommst du wieder heraus? Du solltest Daten exportieren können, zum Beispiel Kontaktlisten und Kassenbuchungen als CSV.
Eine vollständige Liste mit zehn Prüffragen findest du auf der Seite Team-App vergleichen.
Was Kaderbutler ohne Abo enthält
Bei Kaderbutler gibt es kein Premium-Abo und keine Begrenzung nach Kadergröße. Jedes Team nutzt alle Funktionen:
- Terminplanung mit Serien, Spielplan-Import und Kalender-Abo
- Zu- und Absagen mit Frist, Warteliste und Erinnerungen
- Aufstellung per Drag & Drop, mit Formationen
- Teamkasse mit Beiträgen, Strafenkatalog und GiroCode
- Team-Chat und Neuigkeiten
- Abstimmungen
- Fahrgemeinschaften
- Statistiken mit Teilnahmequote und Spielberichten
- Urlaub und Krank melden
- Team-App für Eltern mit mehreren Logins pro Kind
- Mitgliederverwaltung mit Rollen und Berechtigungen
- TeamCloud für Dateien, Fotos und Formulare
- Sponsoren-Bereich
- Für Fußballteams zusätzlich der Trainer-Assistent und die Live-Erfassung am Spieltag
Die App läuft im Browser und lässt sich ohne App-Store installieren, mit Push-Benachrichtigungen auf Android und iPhone.
Wie sich eine App ohne Abo trägt
Die Datenschutzerklärung von Kaderbutler ist hier offen: In der App können gekennzeichnete Anzeigen des Betreibers und Sponsorenlogos der Teams erscheinen. Sie kommen von einem eigenen Server, es werden keine Inhalte von Werbenetzwerken nachgeladen und keine Tracking-Cookies gesetzt. Einige Anzeigen sind als „Werbelink“ gekennzeichnet; erst wenn du einen solchen Link anklickst, verlässt du die App. Für dich entstehen dadurch keine Kosten, und die Funktionen bleiben unverändert.
Diese Offenheit ist ein guter Maßstab für jede App ohne Abo: Der Anbieter sollte erklären, wie er sich finanziert, und das auch schriftlich festhalten.
So testest du eine App in einer Woche
Ein Test kostet bei einer App ohne Abo nichts, aber Zeit. Mit diesem Ablauf kommst du in sieben Tagen zu einer Entscheidung:
- Tag 1: Team anlegen und zwei bis drei Mitspieler einladen.
- Tag 2 bis 3: Das nächste Training als Termin eintragen, Frist setzen und Zusagen einsammeln.
- Tag 4: Die Aufstellung für das nächste Spiel anlegen und veröffentlichen.
- Tag 5: Den Kassenwart einen Beitrag oder eine Strafe testweise anlegen lassen.
- Tag 6: Push-Benachrichtigungen auf allen Handys prüfen, auch auf dem iPhone.
- Tag 7: Kurze Runde im Team: Was war einfacher als vorher, was nicht?
Wenn mehr als die Hälfte der Testpersonen die App ohne Erklärung bedienen kann, ist sie alltagstauglich.
Häufige Fragen
Ist „ohne Abo“ dasselbe wie „kostenlos“?
Nicht immer. „Ohne Abo“ kann bedeuten, dass es eine Einmalzahlung gibt oder dass Zusatzfunktionen einzeln kosten. Frag also konkret nach, ob für dein Team Kosten entstehen.
Kann ich die App erst testen?
Ja, ohne Verpflichtung. Lege ein Testteam an, lade zwei oder drei Mitspieler ein und probiere Zu- und Absagen sowie Termine aus. Wenn es passt, übernimmst du den Rest der Mannschaft.
Was passiert mit unseren Daten, wenn wir wechseln wollen?
Mitgliederlisten und Kassenbuchungen lassen sich als CSV exportieren, zum Beispiel für Excel. Prüfe vor dem Start jeder App, ob das möglich ist.
Wie viele Mitglieder darf mein Team haben?
Bei Kaderbutler gibt es keine Begrenzung nach Kadergröße. Das gilt auch für Vereine mit mehreren Teams.